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Roth Brandschutz - unser Service für Sie

Als ISO- und BHE- zertifiziertes und herstellerunabhängiges Unternehmen für Brandschutz-, Gebäude und Sicherheitstechnik bieten wir unseren Kunden umfassende Serviceleistungen.

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Feuerlöscher und Wandhydranten, Toranlagen oder Brandschutztüren – unser hoch qualifiziertes Team betreut Sie professionell bei allen Fragen sowie Planung, Installation und Wartung.

Neueste Technik, regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter, 24-Stunden-Notdienst und ein umfangreiches Lager machen uns zu einem zuverlässigen, flexiblen Partner und garantieren Ihnen höchste Qualität und Sicherheit.

Roth Brandschutztechnik – zertifizierte Brandschutz-, Gebäude- und Sicherheitstechnik

  • DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem
  • BHE-zertifiziert
  • Beratung, Planung und Bau von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), BHE geprüft
  • Fachfirma für Errichtung und Wartung von Feststellanlage, entsprechend DIBt-Richtlinien
  • Spezialist für die Wartung von Brandschutztüren
  • Wartung und Montage von Feuerlöschern und Wandhydranten (Löschwassertechnik)
  • Sachkundige Prüfung, Wartung und Instandsetzung konventioneller Toranlagen (Sektionaltore, Schnelllauftore, Hofeinfahrtstore, Rolltore, Verladebrücken)
  • Qualifizierte Beratung und Planung bzgl. Brandabschottungen bzw. vorbeugendem Brandschutz
  • Kompetentes Feuerlöschtraining und Schulung durch Brandschutzexperten vor Ort mit mobilem Brandsimulator (Firetrainer, Brandszenarien, Löschübungen)
  • Erstellung von zertifizierten Fluchtplänen, Rettungsplänen, Gebäudeplänen, Feuerwehrplänen, Laufkarten u.v.m.

Wir freuen uns über die Zertifizierung beim BHE. Der Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE) ist der übergreifende Fachverband für Unternehmen, die Produkte und Anlagen der vorbeugenden Sicherungstechnik herstellen, planen und/oder installieren.

Unser Unternehmen agiert mit mehr als 50 Jahren Erfahrung und namhaften Referenzen am Markt. DIN EN 9001 Zertifizierung gewährleisten beste Ergebnisse bei der Wartung der Roth Sicherheitsanlagen sowie bei den Anlagen unserer Marktbegleiter.

Brandklasseneinteilung

Feuerlöscher müssen nach dem Brandeinsatz oder nach unbeabsichtigter Betätigung auf jeden Fall nach spätestens zwei Jahren z.B. durch den autorisierten Kundendienst instand gehalten und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Brandklasseneinteilung nach DIN EN 3 und DIN 14406

Brandklasse A

Brandklasse A - Löschmittel: ABC-Pulver, Wasser, Schaum

Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen z.B.: Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen.

Brandklasse B

Brandklasse B - Löschmittel: ABC- u. BC-Pulver, Schaum, CO2

Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen z.B. Benzin, Benzol, Öle, Fette, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Parafin

Brandklasse C

Brandklasse C - Löschmittel: ABC- u. BC-Pulver

Brände von Gasen z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas

Brandklasse D

Brandklasse D - Löschmittel: Spezial-Pulver

Brände von Metallen z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen

Brandklasse F

Brandklasse F - Löschmittel: Fettbrandlöscher

Brände von Speiseölen und -fetten (pflanzl. / tierisch)

Brennbarkeitsklassen

(nicht: Feuerwiderstandsklassen)

Baustoffe werden nach Brennbarkeit in Brennbarkeitsklassen eingeteilt:

A - nicht brennbare Baustoffe
A1 - ohne organische Bestandteile, Nachweis nicht erforderlich (Beton, Ziegel, Eisen, Glas, Granit, Steinwolle, Gipsfaser)
A2 - mit organischen Bestandteilen, Nachweis erforderlich (Spezialschaumstoffe, Glaswolle, Spezialträgerplatten, bituminöse Kalksteine).

B - brennbare Baustoffe
B1 - schwer entflammbar (Hartschäume, Hartholz, Spezialspanplatten, Agglomerat = polymergebundene Kunststeine)
B2 - normal entflammbar (Weichholz, Silikon, Textilien)
B3 - leicht entflammbar (Stroh, Tapeten, Polystyrol)
Einteilung der Bauteile  

Diffusionsflamme

Eine Diffusionsflamme ist eine Flamme die ohne Luftvormischung brennt. Der zur Verbrennung notwendige Sauerstoff dringt über den Flammenrand in die Flamme ein. Der Flammenkern wird dabei schlechter mit Sauerstoff versorgt, als der Flammenrand. Dadurch entstehen neben unverbrannten Brennresten (erkennbar am Rußen) unterschiedliche Temperaturzonen in der Flamme:

  • Ein kühler Bereich direkt am Flammaustritt (z.B. Docht) mit teilweise unverbrannten Brennstoffresten
  • Die  "Gelbflamme", in der Kohlenstoff gelblich verbrennt
  • Der heiße Flammenrand

Diffusionsflammen werden in der Technik zum Teil noch als Zündflammen eingesetzt. Ein alltäglicher Einsatzbereich sind Kerzen.

Die Nachteile der Zündflamme (Rußen, Nutzungsgrad des Brennstoffes) wurden durch Erfindung des Bunsenbrenners gelöst. R.W. Bunsen mischte bei diesem Prinzip Luft dem Brennstoff bei, wodurch eine deutlich sauberere und Effektivere Verbrennung erzielt wird

Brandverlauf

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Nahezu 90% aller Brandopfer werden primär durch Rauchvergiftungen getötet. Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Brandschutzkonzepten geworden.

Innerhalb eines Gebäudes herrschen besondere Bedingungen. Die Rauch- und Feuersäule wird durch die Geschoss- oder Dachdecke daran gehindert, nach oben abzuziehen, d.h. Rauch- und heiße Brandgase steigen auf und breiten sich unterhalb der Decke aus. Gleichzeitig füllt dieser schwarze Rauch den ganzen Raum von oben nach unten sehr schnell aus, bis der Raum völlig verqualmt ist.

Die Rettung von Menschenleben und gezielte Löscharbeiten sind - wenn überhaupt - nur unter erschwerten Bedingungen möglich! Erst der spätere Zusammenbruch der Dachkonstruktion lässt die angestauten Rauch- und Brandgase in die Atmosphäre entweichen.

Ausreichend dimensionierte und korrekt angeordnete Brandentlüftungsöffnungen verhindern die Ausbreitung von Rauchgasen, Zersetzungsprodukten und Wärmeenergie und ermöglichen ihren raschen Abzug nach draußen.

Fluchtwege bleiben rauchfrei; die Feuerwehr kann gezielt und schnell eingreifen.

Kohlenstoffdioxid (CO2)

Kohlenstoffdioxid, auch Kohlendioxid oder CO² genannt. CO² ist ein natürlich in der Atmosphäre vorkommender Stoff, der bei der Zellatmung von Lebewesen entsteht. Für Pflanzen ist CO² so wichtig wie für den Menschen der Sauerstoff. Pflanzen nehmen CO² auf, um diesen in Biomasse umzuwandeln.

Kohlenstoffdioxid ist in seiner Normalform ein farbloses und geruchsloses Gas.

Durch Druckverflüssigung wird CO² komprimiert und findet z.B. als Löschmittel in Feuerlöschern Anwendung. CO² ist für die "Brandklasse BC" geeignet.

Das Löschmittel CO² ist ideal geeignet für Elektrobrände.

Brandschutzbeauftragter

Zum Thema Beratung sprechen Sie uns als zertifizierten Fachbetrieb an. Wir beraten Sie umfassend, umgehend sowie unverbindlich. Für eine Erstberatung können Sie sich an uns oder Ihren Brandschutzbeauftragten wenden. Für Brandschutzplanung können Sie uns gerne kontaktieren. Mit unserem jahrzehntelangem Fachwissen sind wir hier sicher gute Ansprechpartner.

Wartungsintervalle, Brandschutzeinrichtungen

GeräteartWartungsintervalle
Tragbare Feuerlöscher2 Jahre
(1 Jahr bei personenbefördernden Fahrzeugen z.B. Busse)
Fahrbare Feuerlöschgeräte2 Jahre
Feuerlöscherprüfung nach §19 BetrSichV4 Jahre
Wandhydrant1 Jahr
Objektschutz Löschanlagen1 Jahr
Steigleitung trocken2 Jahre
Formfester Gummischlauch 1“1 Jahr
C-Faltschlauch (Feuerlöschschlauch)1 Jahr
Rauch- Wärmeabzugsanlagen (RWA) pneumatisch1 Jahr
Rauch- Wärmeabzugsanlagen (RWA) elektrisch1 Jahr
Brandschutzklappen (BSK)1 Jahr
Feststellanlagen für Türe und Tore1 Jahr
Feuerlöschtraining1 Jahr
Notbeleuchtung Fluchtwege1 Jahr

Download-Bereich

In unserem Download-Bereich bieten wir Ihnen wichtige Dokumente und Nachweise zum herunterladen an.